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Das altertümliche Rasiermesser ist am besten für die gründliche Nassrasur geeignet. Sie kann zwar auch für die Trockenrasur verwendet werden, aber das ist eher die Seltenheit. Wichtig beim Rasiermesser ist immer, dass die Klinge im Griff eingeklappt wird. Somit ist die Sicherheit gewährleistet und auch die Klinge wird geschützt. Hat ein Rasiermesser eine Wechselklinge, dann nennt man das Shavette. Einzigartig am Rasiermesser ist, dass es besonders scharf geschliffen sein muss.

Nach der Rasur mit dem Rasiermesser ist eine spezielle Pflege der Haut nötig. Die Haut muss vorher richtig gereinigt werden und getrocknet werden, aber ölen ist auch optimal. Das Rasiermesser besteht meist nicht aus rostfreiem Stahl und ist deshalb ziemlich anfällig für Rost. Das Rasiermesser wird meist in einem Lederriemen verstaut, sodass es geschützt vor äußerlichen Einwirkungen ist. Ist das Rasiermesser einmal nicht mehr scharf genug, dann muss es wieder ordnungsgemäß geschliffen werden.

Da nun die Rasierklinge und auch der Rasierhobel erfunden wurden, kommt das Rasiermesser fast gar nicht mehr zum Einsatz. Da das Austauschen der Klingen wesentlich einfacher ist, werden die Rasiermesser kaum noch verwendet. Diese Art der Rasur ist der Rasur mit dem Rasiermesser ähnlich und deshalb nutzen die meisten, die einfachere Variante. Bei der Anwendung des Rasiermessers bedarf es langzeitiger Übung, um Verletzungen zu vermeiden.

Für die Verwendung des Rasiermessers muss eine spezielle Reinigung und Hygiene beachtet werden. Meist sind die Rasiermesser mit Wechselklinge hygienischer als die herkömmlichen Rasiermesser, weil dort ein Wechsel der Klinge kaum möglich ist. Die Rasiermesser werden in der heutigen Zeit nur noch von Frisören und Barbieren verwendet.